Wie Zidore die individuelle Betreuung von Jugendlichen bei Apprentis d’Auteuil erleichtert

Zidore ist ein internes Intranet, das von der Stiftung Apprentis d’Auteuil entwickelt wurde, um die Nachverfolgung der Jugendlichen, die von ihren Bildungsteams begleitet werden, zu zentralisieren. Weit entfernt von einem einfachen Dokumentationswerkzeug strukturiert diese Plattform den individualisierten Verlauf jedes Teilnehmers, indem sie Erzieher, Abteilungsleiter und Familien in einem gemeinsamen Arbeitsbereich verbindet.

Der individuelle Projektplan des Jugendlichen, Grundlage der Nachverfolgung bei Apprentis d’Auteuil

Bevor man versteht, was Zidore konkret bietet, muss man die Mechanik begreifen, die die Begleitung organisiert. Bei Apprentis d’Auteuil hat jeder Jugendliche einen individuellen Projektplan (IPP). Dieses formalisierte Dokument wird gemeinsam vom zuständigen Erzieher, dem Abteilungsleiter und, wenn möglich, der Familie des Jugendlichen erstellt.

Der IPP beschränkt sich nicht auf ein schulisches oder berufliches Ziel. Er umfasst mehrere Lebensdimensionen: Wohnen, Gesundheit, Mobilität, Praktikumssuche und Berufsprojekt. Ein von der Stiftung rekrutierter Fachpädagoge ist zudem ausdrücklich dafür zuständig, den Jugendlichen in all diesen Bereichen zu begleiten, nicht nur im Bildungsbereich.

Dieser transversale Ansatz schafft einen ständigen Koordinationsbedarf. Mehrere Fachkräfte sind an einem gleichen Verlauf beteiligt, jede mit unvollständigen Informationen. Ohne ein gemeinsames Werkzeug besteht die reale Gefahr der Abgrenzung: Ein Koordinator könnte ignorieren, dass ein Erzieher ein Mobilitätsproblem identifiziert hat oder dass ein Abteilungsleiter die Ziele des IPP nach einem Familiengespräch angepasst hat.

Die Verbindung zu Zidore Apprentis d’Auteuil ist genau in dieser Logik verankert: einen einzigartigen Zugangspunkt zu bieten, an dem jeder Akteur den Stand des Verlaufs in Echtzeit einsehen kann.

Eine Erzieherin von Apprentis d'Auteuil präsentiert die personalisierte Nachverfolgung Zidore einem Jugendlichen während eines Einzelgesprächs

Zidore als internes Arbeitsumfeld: was die Plattform ermöglicht

Zidore ist keine öffentliche Website und kein institutionelles Schaufenster. Projektarchive beschreiben es als ein Intranet, das der Verwaltung von Verläufen gewidmet ist. Der Zugang erfolgt über eine individuelle Authentifizierung auf einem sicheren Portal, was die Vertraulichkeit der Daten von Minderjährigen und jungen Erwachsenen gewährleistet.

Die Unterscheidung ist signifikant. Ein dokumentarisches Intranet speichert Dateien. Ein internes Arbeitsumfeld, wie Zidore, organisiert die Informationen rund um den Verlauf jedes Jugendlichen. Die Fachkräfte können somit den IPP einsehen und aktualisieren, ohne auf ein Synthesetreffen oder einen Austausch per E-Mail warten zu müssen.

Die Dimensionen, die durch die transversale Nachverfolgung abgedeckt werden

Die Begleitung bei Apprentis d’Auteuil beschränkt sich nicht auf eine Beziehung zwischen Erzieher und Jugendlichem. Die Rekrutierungsangebote der Stiftung detaillieren die Bereiche, in denen ein Erzieher täglich tätig ist:

  • Das Berufsprojekt und die Praktikumssuche, mit einer Nachverfolgung der unternommenen Schritte und der erhaltenen Rückmeldungen
  • Der Zugang zu Wohnraum und Gesundheit, zwei Dimensionen, die oft entscheidend für die Stabilität des Verlaufs sind
  • Die Mobilität, die den Zugang zu Ausbildungsplätzen und Praktikumsorten in weniger gut versorgten Gebieten beeinflusst

Zidore bietet einen Rahmen, um diese verschiedenen Dimensionen zu dokumentieren, ohne sie isoliert zu behandeln. Wenn ein Erzieher ein Problem im Zusammenhang mit dem Transport feststellt, kann der Koordinator den Aktionsplan ohne Verzögerung anpassen.

Koordination mehrerer Akteure und Nachverfolgbarkeit des Bildungswegs

Die personalisierte Nachverfolgung bei Apprentis d’Auteuil basiert auf einer strukturierten Teamarbeit zwischen mehreren Profilen: Fachpädagogen, Koordinatoren, Abteilungsleitern und manchmal externen pädagogischen Fachkräften. Diese Vielfalt an Akteuren macht die Nachverfolgbarkeit des Verlaufs unerlässlich.

Ein Werkzeug wie Zidore erfüllt diese Funktion, indem es die Beiträge jedes Fachmanns zu einer gemeinsamen Akte zentralisiert. Der Erzieher vermerkt seine Beobachtungen nach einem Einzelgespräch. Der Abteilungsleiter validiert oder passt die Ziele des IPP an. Der Koordinator überprüft, ob die geplanten Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden.

Was die Zentralisierung in der täglichen Praxis verändert

Ohne eine gemeinsame Plattform beruht die Koordination auf regelmäßigen Treffen und mündlichen oder per E-Mail übermittelten Informationen. Diese Methoden funktionieren, bringen jedoch Verzögerungen mit sich. Ein Erzieher, der bei einem Synthesetreffen abwesend ist, könnte eine Information verpassen, die seinen Ansatz verändert.

Mit einem Intranet, das um den Verlauf strukturiert ist, hat jeder Fachmann Zugriff auf die vollständige Historie des Jugendlichen, wenn er sie benötigt. Die Nachverfolgbarkeit dient nicht nur dem institutionellen Reporting: Sie schützt auch den Jugendlichen, indem sie verhindert, dass Informationen bei einem Wechsel des Ansprechpartners oder einer Teamveränderung verloren gehen.

Drei Jugendliche in der beruflichen Eingliederung konsultieren gemeinsam ihre individualisierte Nachverfolgung auf dem digitalen Werkzeug Zidore in einem kollaborativen Raum

Digitale Nachverfolgung und soziale Absicherung der begleiteten Jugendlichen

Die Zentralisierung von Daten über vulnerable Minderjährige und junge Erwachsene erfordert strenge Anforderungen an die Vertraulichkeit. Die Tatsache, dass Zidore als authentifiziertes Portal funktioniert (und nicht als frei zugängliches Werkzeug), erfüllt diese Anforderung. Nur autorisierte Fachkräfte haben Zugriff auf die Informationen des Verlaufs.

Diese Architektur schützt auch die Vertrauensbeziehung zwischen dem Jugendlichen und seinem Erzieher. Sensible Informationen, die die Gesundheit, die Familiensituation oder die aufgetretenen Schwierigkeiten betreffen, bleiben in einem kontrollierten Rahmen. Der Jugendliche weiß, dass das, was er seinem Ansprechpartner anvertraut, nicht ohne Rahmen zirkuliert.

  • Der Zugang ist auf die Fachkräfte beschränkt, die direkt am Verlauf des Jugendlichen beteiligt sind
  • Die individuelle Authentifizierung ermöglicht es, nachzuvollziehen, wer eine Akte konsultiert oder geändert hat
  • Der IPP bleibt ein Dokument, das zwischen dem Bildungsteam und der Familie geteilt wird, nicht eine Datei, die für die gesamte Struktur offen ist

Für eine Stiftung, die mehrere tausend Jugendliche im gesamten Land begleitet, ist die Verfügbarkeit eines internen Werkzeugs für die individuelle Nachverfolgung kein technologischer Luxus. Es ist eine Voraussetzung dafür, dass der individuelle Projektplan kein festes Dokument bleibt, sondern ein lebendiger Rahmen, der von jedem Fachmann im Verlauf ergänzt wird.

Die Entscheidung für ein maßgeschneidertes Intranet, anstelle einer generischen Fallmanagement-Software, spiegelt eine klare Priorität wider: das Werkzeug an die praktischen Bildungsabläufe anzupassen und nicht umgekehrt.

Wie Zidore die individuelle Betreuung von Jugendlichen bei Apprentis d’Auteuil erleichtert